Achtsamkeitsübungen

Mit Achtsamkeitsübungen und Achtsamkeitstraining bewusst und stressfrei(er) leben.

Um ein gesundes und stressfreies Leben in unserer schnelllebigen Welt führen zu können, stellt das Wissen um die Möglichkeiten Achtsamkeit zu erlernen keinen zu verachtenden Gewinn dar.

Im folgenden Blog werden Achtsamkeitsübungen vorgestellt, die Ihnen helfen sollen, die
Aufmerksamkeit auf sinnliche Eindrücke, auf Körper und Geist, auf das mitmenschliche, aber auch auf das nichtmenschliche Umfeld zu steuern. Was bisher nur hintergründig verschwommen wahrgenommen wurde, soll durch ein Achtsamkeitstraining in den Vordergrund rücken. Was, wie unser Schatten, uns wie selbstverständlich durchs Leben begleitet, soll durch Achtsamkeitsmeditation zurück in unser Bewusstsein geholt werden. Denn nur durch einen achtsamen Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt können wir unsere Lebensweise und somit unser Lebensgefühl zum Positiven verändern.

Ein Leben im Hier und Jetzt kann so viele Vorteile bieten: Die Psyche findet schneller zur Ruhe, da nicht ständig über irgendwelche Probleme sinniert wird. Die besagten Probleme können auch schneller losgelassen werden. Der Blick auf das Leben wird klarer. Wohlgefühl und Ruhe stellen sich ein und körperliche Beschwerden werden durch den achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper reduziert. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Mitmenschen, da diese positive Energie auf sie übertragen wird. Folglich stellt sich ein befriedigendes Miteinander als Konsequenz von Achtsamkeitsmeditation dar.

Lernen Sie hier acht Achtsamkeitsübungen kennen, die Sie zu einem bewussteren Alltagserlebnis, Stressabbau sowie Entspannung und Gelassenheit führen. Für dieses Achtsamkeitstraining brauchen Sie keine oder nur ganz einfache Hilfsmittel und ein bisschen Zeit. Dafür erhalten Sie im Gegenzug ein erfüllteres Leben.

Starten Sie mit folgenden Achtsamkeitsübungen Ihr persönliches Achtsamkeitstraining!

Entwerfen einer Tagesstruktur:

Nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen überlegen Sie sich, wie Sie den folgenden Tag gestalten wollen. Packen Sie nicht zu viele Aktionen in den Tag, denn das führt
zu Überforderung und negativen Emotionen. Versuchen Sie dabei mindestens eine Aktivität zu integrieren, die nur Ihrem Wohlbefinden dienen soll. Das kann ein wohltuendes Bad sein, ein Telefonat mit einem lieben Menschen oder ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur. Diese Achtsamkeitsübung verhilft Ihnen zu einem ausgewogenen Tag mit Zielen, die Sie gerne anstreben und die Sie nicht überfordern.

Sonnenuntergng

Gesundes Frühstück mit allen Sinnen genießen:

Nehmen Sie sich Zeit für ein gesundes und mit Liebe zubereitetes Frühstück. Bereiten Sie dieses bewusst zu und freuen Sie sich auf die frischen Lebensmittel. Wer seine Mahlzeiten gut kaut, hilft seiner Verdauung. Diese Achtsamkeitsübung können Sie auch bei den anderen Mahlzeiten, die Sie zubereiten und zu sich nehmen, ausführen. Spüren Sie dabei, wie sich innere Ruhe und Gelassenheit in Ihnen ausdehnen.

Bewusstmachung von bereits verinnerlichten Tätigkeiten:

Überlegen Sie doch einmal, was Sie alles ganz nebenbei und automatisch tun. Das beginnt schon morgens beim Duschen. Ganz unbewusst steigen wir in die Dusche, seifen uns ein, geben schnell noch etwas Shampoo in die Haare, waschen alles wieder ab und schon sind wir angezogen. Versuchen Sie es doch einmal mit folgendem Achtsamkeitstraining: Spüren Sie bewusst, wie der warme Wasserstrahl auf Ihre Haut prallt und Ihren Körper massiert. Riechen Sie bewusst an dem Shampoo, das Ihre Haare reinigt und ihnen neues Volumen schenkt. Trocknen Sie sich ab und spüren Sie dabei jeden Körperteil. Sie werden sehen, was für ein wohliges Gefühl Ihnen diese Übung beschert.

Bewusstes Zuhören:

Diese Achtsamkeitsübung macht Sie zu einem empathischen Zuhörer. Hören Sie Ihrem Gegenüber nicht nur zu, um zu antworten, sondern hören Sie ihm zu, um ihn zu verstehen. Denn verstanden zu werden ist viel wichtiger, als nur gutgemeinte Ratschläge zu erhalten oder zu hören, dass es dem anderen auch nicht besser geht. Fühlen Sie sich in Ihren Gesprächspartner hinein, wiederholen Sie in Ihren eigenen Worten, was dieser Ihnen mitteilen möchte. Dann fühlt sich Ihr Gegenüber verstanden und wohl in Ihrer Gegenwart und das führt Ihrerseits wiederum zu einem Glücksgefühl.

Wohnung entrümpeln:

Diese Achtsamkeitsübung beschert Ihnen die Leichtigkeit in Ihrem Leben, die man nur fühlen kann, wenn man sich von unnötigem Ballast befreit. Überfordern Sie sich aber nicht. Nehmen Sie sich einmal in der Woche oder im Monat eine bestimmte Schublade oder einen Schrankabschnitt vor und entrümpeln Sie diese richtig. Nehmen Sie alles heraus und räumen Sie nur das wieder ein, was Sie wirklich brauchen. Alles Unnötige wird entsorgt.

Pausen als wichtige Anker:

Egal ob bei der Arbeit im Büro, bei der Hausarbeit oder beim Lernen mit den Kindern – Pausen strukturieren all diese Arbeiten und sind wichtige imaginäre Erholungsoasen. Wer keine Pausen macht, erhöht seinen Stresspegel und riskiert so gesundheitliche Schäden. Außerdem erledigt man Arbeiten viel effizienter, wenn man weiß, dass bald eine Pause ansteht. Also machen Sie es sich zu einer bewussten Gewohnheit, nach 90 Minuten eine fünf- bis zehnminütige Pause einzulegen. Körper und Geist werden es Ihnen danken.

Verzicht auf Smartphone und Co:

Achten Sie doch einmal darauf, wie viel Zeit Sie mit der Bedienung von digitalen Geräten verbringen. Bei dieser Achtsamkeitsübung verzichten Sie bewusst an einer von Ihnen bestimmten Zeitspanne auf Ihr Smartphone, Tablet und PC. Nutzen Sie diese Zeit stattdessen mit Freunden analog zu chatten oder die coole Jeans im Kleidergeschäft in der Stadt zu kaufen und danach einen cremigen Cappuccino im Café gegenüber zu genießen. Das wird Ihre Sinne beflügeln und Sie werden diesen digitalen Detox als befreiend empfinden.

Führen eines Dankbarkeits-Tagebuchs:

Schließen Sie Ihren Tag bewusst ab, indem Sie ihn rückblickend noch einmal in Ihre Gedanken holen. Versuchen Sie sich dabei an mindestens ein Erlebnis zu erinnern, für das Sie besonders dankbar sind und notieren Sie sich dieses in einem Tagebuch. Dankbarkeit setzt positive Emotionen frei, spendet Kraft.

Warten Sie nicht länger – tun Sie Ihrem Körper und Geist etwas Gutes. Starten Sie gleich morgen
mit dem Achtsamkeitstraining. Nehmen Sie sich diese Zeit, denn am Ende des Lebens wird nicht wichtig sein, wie viel Arbeit vollbracht und wie viel Vermögen angehäuft wurden oder wie sehr die Böden und die Fenster geglänzt haben, sondern wie schön die langen Spaziergänge mit dem Hund und die lustigen Abende mit dem Partner oder mit der Freundin waren.

Wer achtsam ist, lebt im Hier und Jetzt – Zukunft und Vergangenheit sind hintergründig. Mit etwas Übung kann jeder seinem Alltag achtsam gegenüber treten. Was dabei unterm Strich heraus kommt, sind positive Erfahrungen, die uns und unsere Umwelt in Einklang bringen.

„Ich bin achtsam bei allem was ich tue. Ich genieße den Augenblick und verweile in ihm. Das schenkt mir Glück und Wohlbefinden.“

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