Ängste überwinden

Als Gefühl ist Angst überlebenswichtig. Angst entsteht bei realer oder vorgestellter Gefahr und erfordert eine Reaktion: Angriff oder Flucht. Und sie bereitet uns körperlich auf diese Reaktion vor mit der Beschleunigung des Herzschlages und des Atems. Außerdem werden Stresshormone ausgeschüttet. Jetzt sind wir bestens gerüstet, schnell zu wegzulaufen oder mutig anzugreifen.

Man Wearing Pajamas Suffering With Depression Sitting On Bed At Home

Angst, du selbst zu sein wird pathologisch, also krankhaft, wenn sie anhaltend oder wiederkehrend auftritt, wenn sie die Lebenstüchtigkeit und die sozialen Interaktionen und Fertigkeiten beeinträchtigt. Dieses erlernte Verhalten wird als Angststörung bezeichnet und ist gekennzeichnet von der Unangemessenheit der Angstreaktion gegenüber der Bedrohung.

Zu erkennen sind Angststörungen und Angstzustände an körperlichen Symptomen, wie feuchte Hände, steigender Blutdruck, schwitzen oder frieren, beschleunigter Atem und Herzschlag und angespannte Muskeln. Manche Menschen spüren kribbelnde Beine, wacklige Knie, einen Kloß im Hals, ein Zittern, Stechen oder Hämmern in der Brust oder fühlen sich gefesselt. Es kann zu Schwindel, Übelkeit und verstärkter Darm- und Blasentätigkeit kommen.

Die Konzentrationsfähigkeit lässt nach und die Gedanken kreisen darum, was alles Schlimmes passieren kann. Es wird Ängstlichkeit und Anspannung empfunden. Der Angstzustand ist da!

Das jedoch alles ohne Vorhandensein einer realen Gefahrensituation.

Wie kann man Angstzustände überwinden?

Die Erkenntnis, dass eine Angststörung vorliegt, ist der erste Schritt auf dem Weg, die Angst loszuwerden. Es besteht die Möglichkeit, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Durch zahlreiche Forschungen ist belegt, dass es wirksame therapeutische Trainingsprogramme gibt, die das erlernte Verhalten der Angst wieder löschen können. Eine bekannte Möglichkeit ist die Konfrontationstherapie. Es stehen auch Medikamente zur Behandlung der Angststörung zur Verfügung.

Aber es gibt auch einige Möglichkeiten der Selbsthilfe. Zunächst ist es hilfreich, die Ängste zu verstehen, um sie dann zu überwinden.

Trauriger Junge umarmt seinen Vater

So können alle Situationen notiert werden, die Angst auslösen. Bevor man sich in die angstauslösende Situation begibt, sollte man sich an die aufkommenden Angstgefühle, den Angstzustand und zu erwartenden körperlichen Symptome erinnern, sie als unangenehm akzeptieren und sich klar machen, dass man damit umgehen kann. Es ist günstig sich einen Merksatz, ein Mantra zu erschaffen und im Bedarfsfall aufzusagen.

„Für meine Angstgefühle und die Angstzustände gibt es keinen Grund, sie sind das Ergebnis meiner Gedanken. Die Gefühle und körperlichen Erscheinungen gehen vorüber. Ich kann sie ertragen. Ich bleibe hier, bis ich wieder ruhiger bin.“

Dieser letztgenannte Satz ist von großer Wichtigkeit. Nur wenn erlebt wird, dass die Angst ausgehalten werden kann und ohne schlimme Folgen vorüber geht, vergeht sie. Geht man vorab aus der Situation, verfestigt sich die Angst.

Panikattacken:Was ist zu tun ?

Eine Panik- oder Angstattacke tritt anfallsartig auf. Die Kombination körperlicher Symptome, wie Herzklopfen, Atemnot, Schwindel, mit Befürchtungen, wie sterben zu müssen oder den Verstand zu verlieren, ist mit dem starkem Drang zu fliehen verbunden. Längerfristig ist eine Verhaltenstherapie empfehlenswert. Zur Behandlung werden auch Medikamente, z. B. Antidepressiva, eingesetzt.

Angst überwinden

Benedikt Ahlfeld rüttelt wach, prangert das System an und fordert zum selbstbestimmten Entscheiden auf.

Vor allem aber macht er dem Leser Mut: mit inspirierenden Geschichten, psychologischen Fakten und praktischen Übungen. Damit gelingt es, die Komfortzone, mit der wir uns bisher abgefunden haben, endgültig hinter uns zu lassen und ein Leben nach eigenem Standard zu beginnen. Für mehr Selbst-Bestimmung, bessere Entscheidungen und mehr Motivation zur Umsetzung.

Wie überwinde ich die Angst?

Erkennen und verstehen der Angst sind erste Schritte, bevor es um das Überwinden gehen kann. Alles ist hilfreich, was Sie und ihre Persönlichkeit stärkt. Dazu gehört nicht nur gesunde Ernährung und ein aktiver Lebensstil, sondern auch ein geregelter Tagesablauf und die Pflege sozialer Kontakte.

Es ist gut, Entspannungstechniken zu erlernen, z. B. progressive Muskelanspannung oder autogenes Training. Meditation ist ebenfalls zu empfehlen. Oder Ablenkung in Form von Spielen, Stricken, Kreuzworträtseln oder Putzen im Haushalt. Es ist gut, täglich für eine Stunde das Haus zu verlassen und einen Spaziergang zu machen. Die Wohnung sollte einen hellen und leichten Eindruck machen, damit keine dunklen Gedanken darin wachsen können und keine Vorhänge, um sich dahinter zu verstecken! Viel Wasser oder Tee trinken, das beugt Kopfschmerzen vor, die an der Entstehung von Panikattacken beteiligt sein können.
Die schönen Dinge im Leben entspannen den Geist, da können Angstzustände nicht entstehen!

Lesen Sie auch unseren Beitrag „Ängste loswerden durch Hypnose“.

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