Schlafprobleme

Schlafprobleme – lernen Sie, die Zeichen dafür kennen!

Für viele Menschen ist eine Schlafstörung ein großes Problem. Schlafen ist ein wichtiger Teil unseres Tages. Dies ist die Zeit, in der Körper und Geist sich ausruhen, wiederbeleben und sich auf den arbeitsreichen Tag vorbereiten können, der ihnen am nächsten Morgen bevorsteht. Somit wird aus einem Schlafproblem, das vielleicht gelegentlich auftritt und nicht gelöst wurde, allmählich eine Schlafstörung. Es wurde geschätzt, dass über 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an einer Form von Schlafstörungen oder Schlafproblemen leidet.

Frau Am SchlafenEinschlafprobleme bis hin zu Schlafstörungen

Eine der bekanntesten Schlafstörungen ist die Schlaflosigkeit. Es wird geschätzt, dass über 80 % der Arbeitnehmer in Deutschland an dieser Schlafstörung leiden. Schlaflosigkeit ist gekennzeichnet durch die gewohnte Unfähigkeit des Körpers, über einen längeren Zeitraum zu entspannen oder einzuschlafen. Schlaflosigkeit an sich gilt nicht als Krankheit, sondern ist ein Symptom. Einige der Ursachen, warum Menschen an Schlaflosigkeit leiden, sind:

  • Stress
  • psychologische Gründe
  • Konsum von zu viel Koffein oder Alkohol
  • und schlechte Schlafgewohnheiten

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Zunächst kommt es zu einem Schlafproblem, meist ein Einschlafproblem. Der oder die Betroffene können nicht einschlafen, wälzen sich hin und her, grübeln und der Stresspegel steigt mit jedem Blick auf die Uhr an. Ein Teufelskreis kann beginnen und eine manifeste Schlafstörung entwickelt sich. Aber Schlafstörungen hören hier nicht auf. Es gibt viele andere Arten von Schlafproblemen oder Schlafstörungen. Diese Liste enthält:
 

Schnarchen:

Dies ist eine der häufigsten Schlafstörungen. Menschen, die bereits schlafen, erzeugen ein knatterndes Geräusch, das recht laut werden kann und in den oberen Atemwegen erzeugt wird. Beim ausgeprägten Schnarchen kann es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung kommen und damit auch zu einer Schlafstörung.  Das Schnarchen kann auch durch eine Behinderung des Atemwegs einer Person verursacht werden. Einige führen das Schnarchen auf ein schlechtes Atemmuster und Allergien zurück.

Schlafwandeln

Das nennt man auch Somnambulismus und Nachtwandeln. Dies ist der Fall, wenn Menschen im Schlaf gehen oder andere Aktionen ausführen, die mit dem Zustand der Wachheit verbunden sind. Während bei einigen Menschen das Gehen im Schlaf harmlos ist, wird dies für andere zu einer Gesundheitsgefährdung, da sie eine gewisse Gefahr für sich selbst darstellen. Einige haben sich beim Schlafwandeln versehentlich verletzt. Es wurde prognostiziert, dass 10 Prozent aller Menschen irgendwann in ihrem Leben Schlafwandeln erleben werden!

Narkolepsie

Hier schlafen Menschen plötzlich und unkontrolliert ein. Manchmal ist dies sogar bei Halluzinationen und Lähmungen der Fall. Diese Erkrankung ist chronisch. Es liegt eine Störung der Schlaf-Wach-Regulation vor.  Es ist eine neurologische Störung (vom Gehirn ausgehende) Störung, die zumeist lebenslang bestehen bleibt. Sie gehört zur Gruppe der Schlafsüchte. Bislang gibt es keine bekannte Heilung für Narkolepsie. Aber diese Erkrankung kann mit Medikamenten behandelt werden.

Schlafstörungen – mögliche Symptome

Jetzt sind sich viele Menschen, die an einer Schlafstörung leiden, nicht einmal bewusst, dass sie eine Schlafstörung haben. Einige der Symptome, die mit Schlafstörungen verbunden sind, sind:

– Gefühl der Lethargie, oder schläfrig den ganzen Tag über

– plötzliches Einschlafen tagsüber

– eine extrem schwierige Zeit beim Einschlafen haben 

– Schwierigkeiten bei der Konzentration während der Arbeit oder der Schule

Einige Tipps, wie man nachts besser schläft:

  • Das Liegen auf dem Rücken verschlimmert das Schnarchen. Personen, die schnarchen, sollten versuchen, auf der Seite zu liegen. Dies wird dazu beitragen, das Schnarchen zu reduzieren.
  • Vermeiden Sie Koffein. Koffein ist ein Stimulans. Viele Menschen, die an Schlaflosigkeit leiden, tun dies, weil sie zu viel Koffein konsumieren. Dies sollte besonders in der Nacht vermieden werden, wenn es darum geht, sich auf den Schlaf vorzubereiten. Das Trinken von Alkohol in größeren Mengen ist meist für einen guten Schlaf ein Hindernis und sollte reduziert oder gar gemieden werden.
  • Diejenigen, die Narkolepsie haben – tagsüber ein Nickerchen machen – können Einzelpersonen helfen, wach zu bleiben. Auch etwas Bewegung wird helfen, die Trägheit loszuwerden.
  • Einzelpersonen sollten sich nicht zwingen, einzuschlafen, wenn sie sich nicht schläfrig fühlen. Dies wird ihnen nur zusätzlichen Stress und Frustration bringen und es ihnen umso schwerer machen, einzuschlafen.

Schlafprobleme

„Für meine Schlafprobleme oder Schlafstörungen gibt es eine Lösung. Ich bin bereit, alles zu tun, was mir dazu verhilft,  schnell einzuschlafen und erholt am Morgen aufzuwachen. Ich fühle Ruhe und Gelassenheit in mir, wenn ich am Morgen erwache.“

Schlafprobleme versus Schlafstörungen

Nicht jedes Schlafproblem endet irgendwann in einer Schlafstörung. Bestimmte Lebenssituationen, z. B. Tod eines Partners, Unfall, Verlust des Arbeitsplatzes oder Krankheit können mit einem Schlafproblem einhergehen. Dies kann durchaus mit homöopathischen, pflanzlichen Präparaten behandelt werden. Gespräche mit Freunden, soziale Kontakte, das Ausüben eines Hobbies können dazu beitragen, dass ein Schlafproblem wieder verschwindet. Die belastende Situation verändert sich zum Positiven und somit verbessert sich die Schlafqualität. Das ist der günstige Fall. Häufig gelingt dies den Betroffenen jedoch nicht, ihr Problem so schnell zu lösen, gerade bei schwerer Krankheit oder Tod, und ein Schlafproblem, was zunächst temporär war, kann zu einer Schlafstörung werden.

Schlafmittel

Schlafmittel führen relativ schnell in eine Schlaflosigkeit, da häufig eine Abhängigkeit entsteht und nur eine höhere Einnahmedosis zum Schlaf verhilft. Wichtig ist die Ursache der Schlafprobleme, wie Einschlafprobleme oder Durchschlafprobleme bzw. Schlafstörung herauszufinden. Während des Klimakteriums oder einer Schwangerschaft können Frauen oftmals schlecht einschlafen oder durchschlafen. Eine Schlafstörung kann entstehen.

Schlafrhythmus finden

Regelmäßigkeit, Rituale, Entspannungszeit vorm Schlafengehen können helfen, einzuschlafen und auch durchschlafen zu können. Wenn all diese Maßnahmen nicht helfen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Häufig ist als Therapie der kurzfristige Einsatz von Medikamente, auch Schlafmittel, vonnöten. Eine verhaltenstherapeutische Therapie kann jedoch sehr hilfreich sein. Achten Sie auf jeden Fall darauf, wie Ihre Schlafumgebung ist, welche Temperatur vorhanden ist und setzen Sie sich nicht dem Druck, dem Stress aus, unbedingt 7 oder 8 Stunden am Stück durchzuschlafen. Je lockerer und gelassener Sie darauf eingehen, desto leichter gelingt es, einzuschlafen. Meditation, entspannte Musik, wohlige Atmosphäre uvm. können Sie wirkungsvoll unterstützen. Möchten Sie sich auf dem Weg in Ihren gesunden Schlaf begleiten lassen, so empfehle ich Ihnen den nachfolgenden Kurs vom Schlafexperten Martin Conzelmann, „Schlafstörungen behandeln„, die bestenTipps zum Einschlafen und Durchschlafen. Sie können den Kurs testen.

 

Weitere Tipps rund um die Themen Stressbewältigung, Meditation und Ängste loswerden erhalten Sie auch in regelmäßigen Abständen in unseren Newslettern.

 

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