Wie meditiert man

Wie meditiert man?

Jeder Mensch, der sich mit dem Wunsche trägt, meditieren zu lernen, stellt sich zunächst die Frage: „Wie meditiert man?“ Darauf lassen sich unzählige Antworten finden. Zahlreiche Bücher, Meditationskurse (Online oder Präsenz), Gespräche mit erfahrungsreichen meditativen Menschen schaffen hier Abhilfe. Doch es gibt kein Patentrezept dazu. Meditation ist eine Kunst, die für jeden erlernbar ist, und es bedarf hierzu ein paar wesentlicher Schritte.

Wie meditiert man richtig?

Gerade für Anfänger ist es ratsam, einige Punkte zu beachten. Dadurch ist eine positive Wirkung, Erfahrung weitaus leichter zu erzielen. Meditation zeigt viele positive Auswirkungen auf den Körper, Gefühle und den Geist. Sie fühlen sich ruhiger, konzentrierter, selbstbewusster durch tägliche Übung. Somit sind wir beim ersten und wichtigen Punkt:

Meditation ist ein Prozeß

der eigenen Selbstwahrnehmung und sollte täglich geübt werden. Anfänger beginnen am besten mit 2 x 10 Minuten, morgens und abends vor dem Zubettgehen. Die Sitzhaltung ist von großer Bedeutung. Ein aufrechter, gerader Rücken, entspannte Schultern und Arme sind sehr wichtig. Deshalb macht es Sinn, gerade für eher unbewegliche Menschen, sich auf einen Hocker oder Stuhl zu setzen. Nach Möglichkeit wird sich nicht angelehnt. Die Füße sind schulterbreit geöffnet und stehen parallel zueinander. Die Knie sind etwas tiefer als das Becken. Diese nahezu optimale Haltung bewirkt einen guten Energiefluß durch die Wirbelsäule und den gesamten Körper. Wer ein Mehr an Beweglichkeit besitzt, kann sich gerne in den Schneidersitz (mit gekreuzten Beinen) oder gar in den Lotus-Sitz setzen. Hierbei kann ein Sitzkissen verwendet werden. Wichtig ist ebenso, dass der Rücken entspannt und aufrecht bleibt. Sollten die Füsse, Beine einschlafen, ist es gut, die Beine abwechselnd nach vorne auszustrecken.

 

Wie meditiert man als Anfänger?

Am besten ist das Erlernen von Meditation unter sachkundiger Anleitung zu empfehlen. Ein erfahrener Meditationslehrer zeigt stufenweise die Kunst der Meditation. Einer kurzen theoretischen Einführung über die Bedeutung und den Zweck der Meditation folgt die Erklärung und das Zeigen der korrekten Sitzhaltung in verschiedenen Varianten. Ebenso geht es um den Atem. Wie atme ich und worauf lege ich den Fokus beim Atmen? Hierbei ist wichtig, dass der Atem in natürlicherweise ein- und ausfliessen kann. Der Meditierende beobachtet seinen Atemfluß und kommt dadurch in eine konzentrierte Entspannung.

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Vorteile einer Meditation

  • Meditieren hilft dabei, wacher und aufmerksamer zu werden
  • Durch Konzentration auf den Atem wird der Gedankenfluß verlangsamt und ihm keine oder wenig Bedeutung beigemessen. Das neutrale Beobachten des Atems reduziert somit wirkungsvoll den Gedankenstrom
  • eine meist tiefere Entspannung tritt ein
  • Energiefluß verändert sich positiv
  • Konzentration verbessert sich
  • Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit wachsen
  • aufkommende, eher negative Gedanken können losgelassen werden, indem man sich dem Atem wieder zuwendet
  • insgesamt fühlt man sich ruhiger, gelassener und geistig erfrischt

Wichtige Schritte für Anfänger der Meditation

  • Geeigneter Meditationsplatz, ideal im selben Raum oder in Natur
  • Ruhe gewährleisten, Smartphone, Telefon, Klingel etc. ausschalten
  • Sitzhaltung, Hocker oder Stuhl verwenden, ggf. Sitzkissen, niemals auf den kalten Fussboden setzen. Dies ist insbesondere für Frauen (Gefahr der Blasenentzündung) ungünstig
  • Raum ist entsprechend temperiert, d. h. Sie sollten auf keinen Fall frieren
  • In liegender Position nur meditieren, wenn andere Haltungen nicht möglich sind
  • Bedeutsamkeit der Sitzhaltung ist wichtig, da bei geraden Rücken, geöffneter Brust, die Atmung leicht fließt und der Energiefluß optimal erfolgt
  • Meditationsdauer für Anfänger max. 10 Minuten pro Sitzung. Am besten stellen Sie sich den Wecker und lassen danach innerlich los

Stille Meditation versus geführter Meditation

  • Stille Meditation: Diese ist gerade für Anfänger nicht immer leicht. Sie ist einfach in der Durchführung, da der Fokus auf den Atem, das Beobachten des Atems, gelegt wird. Sollten Sie jedoch nach häufiger Anwendung ihren Gedankenfluß und aufkommende Gefühle dadurch nicht beruhigen, sollten Sie mit einer geführten Meditation weiterschreiten
  • Geführte Meditation: Diese ist oftmals für Anfänger leichter, da sie den Worten des Meditationslehrers lauschen und sich führen lassen können. Häufig ist eine Entspannung hier wesentlich einfacher. Läuft im Hintergrund noch eine leise entspannende Musik (Natur), gelingt es noch leichter in den meditativen Zustand zu gelangen
  • Das Zurückkommen: Sollten Sie einen Wecher benutzt haben, hoffe ich, dass dieser einen angenehmen Wecklaut hat. Kommen Sie dann langsam aus dem meditativen Zustand der Entspannung heraus. Räkeln Sie sich ein wenig, atmen ein paar Mal ruhig ein und aus und versiegeln dieses Gefühl, diesen Zustand in ihrer Leibmitte. Legen Sie die Hände darauf und stellen sich vor, dass die Energie dort gesammelt ist und Ihnen im Alltag zur Verfügung steht. Bleiben Sie weiterhin achtsam, bewusst im Alltag, erinnern sich immer wieder Ihrer geraden Sitzhaltung und nehmen mehrmals tiefe Atemzüge und beobachten diese. So erfahren Sie im Alltag immer wieder kleine, meditative Pausen, die sie nicht missen wollen. Hier erfahren Sie noch mehr für Einsteiger in die Welt der Meditation!

Weitere Tipps für Anfänger:

Gedanken- und Gefühlsstrom lassen sich zu Beginn nicht abstellen. Das erfordert eine lange Praxis und ist nicht mit purer Willenskraft erreichbar. Meditation bedeutet, „hingegangen, hingetragen werden zum eigenen inneren Sein“. Dies ist eher ein innerer Prozeß der Hingabe und des Loslassens. Bleiben Sie daher ruhig und konzentriert bei dem Atem oder der Stimme, die Sie durch die Meditation begleitet. Mit zunehmender Meditationserfahrung werden die Gedanken ruhiger, weniger, Klarheit und innerer Frieden stellen sich ein

  • Zeiten für Meditation: am besten morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen. Für manche Menschen ist es jedoch gut, nach Arbeitsende zu meditieren. Somit lässt sich der Alltag beruhigen und frische Kräfte für Familie, Freizeit etc. sind vorhanden
  • Essen vor der Meditation: Es ist besser, 1 – 2 Stunden vor der Meditation nichts zu essen, da zuviel Energie für den Verdauungsprozeß benötigt wird. Sind Sie jedoch sehr hungrig, trinken Sie eine Tasse Tee mit Honig oder essen ein wenig Obst
  • Einschlafende Füsse oder Unterschenkel: Je nach Sitzposition, z. B. Schneidersitz oder Lotussitz macht es Sinn, die Beine nach vorne auszustrecken. Hilfreich sind Übungen für Füsse und Beine, z. B. Yoga oder Qi Gong. Das macht beweglicher, öffnet den Geist, beruhigt und ist eine optimale Vorbereitung für die Meditation
  • Gibt es ein Richtig oder Falsch beim Meditieren? Diese Frage ist nicht mit Ja oder Nein zu beantworten. Jeder Mensch ist anders. Seine Haltung, Einstellungen, Lebenserfahrungen, Gefühle und Gedanken spielen eine entscheidende Rolle. Die Motivation, weshalb man meditiert bzw. es lernen möchte, ist von großer Bedeutung. Der Eine möchte zur Ruhe finden, entspannen, der Andere tiefer in sein Inneres eintauchen, die eigene Spiritualität erfahren.

Mein Tipp für alle Berufstätige, die erfahren möchten, wie man meditiert!

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Wichtigste bei einer Meditation ist der Atem, ihn sich bewusst machen, wie er durch den Körper strömt. Dazu atmet man durch die Nase ein und wieder aus.

Dauer und Anzahl täglicher Meditation

Als Beginner oder Einsteiger in die Meditation ist es zu Beginn ausreichend, 2 x täglich zirka 10 Minuten zu meditieren. Die besten Zeiten sind morgens bzw. am Nachmittag oder abends. Dies hängt vom individuellen Lebensrhythmus eines jeden Menschen ab. Mit zunehmender Erfahrung und innerem Erleben dehnen die meisten Menschen die Meditationszeit gerne aus. Morgens und abends jeweils 30 Minuten sind bereits hervorragende Werte. Sie ermöglichen ein immer tieferes Eintauchen in das innere Selbst und führen zu innerer Erkenntnis und Einsicht. Der Alltag verläuft nach wie vor in Höhen und Tiefen. Doch die Ausschwingungen gleichen sich an und der Umgang mit alltäglichen Sorgen und Problemen wird zu einer Herausforderung. Diese Herausforderungen lassen sich leichter und entspannter lösen. Oftmals kommt während einer Meditation eine Idee, eine Lösung für eine entsprechende Situation, die man ändern will.

Die geführte Meditation

Für Einsteiger und  Anfänger sind die geführten Meditationen meist sehr hilfreich. Sie geben einen Einstieg in die Welt der Meditation und viele Menschen folgen gern der Stimme, die sie anleitet. Dabei schweifen die Gedanken weniger und die Aufmerksamkeit wird sanft auf die Worte gelenkt. 

Wie meditiert man:

Der geführten Meditation geht meist eine kurze Erklärungsphase zuvor, die bereits auf die folgende Meditation einstimmt. Das bewusste Atmen, das aufmerksame Zuhören, die aufrechte Körperhaltung tragen dazu bei, den Alltag allmählich hinter sich zu lassen. So ist es leichter, sich zu fokussieren und die positive Wirkung der Meditation zu erleben.

www.innere-kraft-erwecken.de

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